Google Wave – Und jetzt?

Vor einigen Wochen ging im Web 2.0 Universum ja bekanntlich die Google Wave Revolution um. Ein regelrechtes Fieber brach aus und Invites zum neuesten Meisterstück aus den Google Labs wurden angeblich sogar auf einem für mich nicht auffindbaren Schwarzmarkt gehandelt. Nach ein paar Wochen hatte auch ich, dank Henning Sprang, das Vergnügen mich bei Wave anzumelden und damit zu experimentieren.

Für mich ist Wave ein Zwitter aus Instant Messenger und Email. Die Verbindung aus beiden Welten entsteht dadurch, und das ist zugegeben technisch brilliant gelöst, dass ein einsehbarer Kontext (Wave) entsteht, den ich auch nachträglich noch mit neuen Teilnehmer sharen kann. Dieser kann dann noch mit Minianwendungen, den sog. Gadgets angereichert werden. Die Entstehung der Waves kann dann in Realtime verfolgt und über eine Art Timeslider wiederholt werden. Die Kontaktverwaltung ist zwar erbärmlich aber trotzdem habe ich in ein paar Wochen zehn Wave Freund und Kollegen darin angesammelt und mit dem ein oder anderen ne Wave Session abgehalten.

Trotz einiger Bemühungen damit warm zu werden, ist bis heute keine große Begeisterung geblieben und ohne diesen Post hätte ich meinen Wave-Account nun zwei Wochen nicht geöffnet.

Der anfängliche Hype ist nun ja auch ebenfalls verflogen und mit vorhandenen Invites kann man heute Schweine füttern. Vielleicht ist die Zeit nicht reif dafür oder ich versteh das Potential von Wave nicht.

Persönliches Fazit des Dienstes für mich ist aktuell: Schön gemacht aber das war’s dann auch!

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2 thoughts on “Google Wave – Und jetzt?

  1. Oliver Teschner

    Kommunikationsoverkill ohne möglichkeit das wesentliche herauszuheben.privat vielleicht ganz nett.im beruf besteht eher die gefahr das man hierdurch zuviel zeit vergeudet.das ist bei emails und ewig großen verteilerlisten schon gefährlich.

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