#Betreuungsgeld – Ich könnte kotzen

Nächstes Jahr ist Bundestagswahl und obwohl die Regierungsparteien es nicht wirklich nötig hätten, ist schon jetzt Bescherung. Neben der Abschaffung der Praxisgebühr, welche organisatorisch ein echter Blödsinn ist, und der Zuschussrente, haben wir Bayern uns nun auch mit dem Betreuungsgeld durchgesetzt.

Nicht das jetzt bei dem ein oder anderen Nerd die Hoffnung aufkommt, er könnte demnächst von zu Hause arbeiten, sich von der Frau Pflegen lassen und anschließend Kohle vom Staat dafür bekommen. Es geht schon um die Kinder! So gibt man den Familien ab 2013 100,- und später ab 2014 150,- wenn sie die Plage daheim erziehen und nicht in eine entsprechende Einrichtung bringen.

Die allerletzten Vollvögel (OECD) haben wie viele andere bereits davor gewarnt, dass das Betreuungsgeld die Integrationsbedingungen verschlechtert und der vermutlichen Zielgruppe, kurz gesagt, “keine wirkliche Hilfe ist”. Nachdem die Länder die notwendigen Kita-Plätze nicht bereitstellen können, kommt einem manchmal der Gedanke der Staat will entsprechende Klagen von wütenden Bürgen unterbinden, aber das ist mit Sicherheit nur Einbildung.

Aber warum überhaupt das Betreuungsgeld, es gibt noch Kitas!? Das Argument der Bayerischen CSU-Dödel lautet:

“Wahlfreiheit zu anderen öffentlichen Angeboten und Leistungen zu ermöglichen”

Ja moment mal; heisst das etwa man bekommt das Betreuungsgeld als Ersatz dafür das man eine staatlich subventionierte Leistung nicht bezieht? Haben die den Arsch offen? Dann müsste ich doch eigentlich zwei Kinokarten im Monat bekommen, ich geh ja schliesslich nicht in die subventionierte Staatsoper.

Darüber hinaus gibt es nach meinem Geschmack zuviel Kunst und zu wenig Fibre-To-The-Home. Blödsinn? Ja, absoluter Blödsinn. Aber genau diese Argumentation wird ja als Hauptargument in den Vordergrund gerückt. Der Staat muss doch niemanden in Bar auszahlen, weil eine angebotene Leistung nicht in Anspruch genommen wird.

Die dümmste Strasseneule hat verstanden, dass es besser wäre einen stabilen Haushalt zu haben und Schulden zu tilgen, als einen solchen Blödsinn zu unterstützen. Ich jeden Falls werde keine Ruhe geben, bevor ich hier wieder für Gerechtigkeit gesorgt habe. Jetzt beantrage ich aber erst mal meine Zuschussrente und geh dann zum Arzt; kostet ja nix!

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2 thoughts on “#Betreuungsgeld – Ich könnte kotzen

  1. Gassenreh, Jakob

    Nicht nur die Familie, sondern vorallem die Schwächsten, die Kinder, werden Probleme bekommen und damit die Zukunft unseres Volkes.
    Denn ein bezüglich der sehr frühen Krippenaufbewahrung nicht ausreichend beachtetes Problem (neben Stresshormonausschüttung und damit reduzierter Neurogenese, sowie Mangel an Langsamen-Wellen-Schlaf und damit verminderter Wachstumshormonproduktion) ist die mögliche Störung bzw. Verzögerung der frühkindlichen Sprachentwicklung mit der Folge von Lese- und Rechtschreibstörungen und letztlich ungünstiger kognitiver Entwicklung.
    Für unsere Zukunft ist es unsinnig, die jungen Mütter für momentan scheinbar dringend benötigte Arbeitskräfte und um parteipolitisch gewollt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu dokumentieren aus der Familie zu entfernen und dadurch die wichtigste Resource, welche unser Volk besitzt, nur ungenügend sprachlich und kognitiv entwickelt zu ernten. (Siehe Ärztereport der Barmer Ersatzkasse vom Januar 2012 mit bereits jetzt schon ca. 40% sprachgestörten Kindern im Alter von 5-6 Jahren (Gründe: Zunahme Tagesmütter; enorme Lärmpegel in Kitas); logopädische Behandlungskosten etwa 1 Milliarde Euro).

    Bereits ab der 20. Gestationswoche hört der Foet im Mutterleib die Mutterstimme und ist nach der Geburt massiv darauf fixiert, sodass eine längere (max. bis zu 3 Jahren) dyadenspezifische Beziehung zwischen diesen beiden Personen notwendig ist, zumal in diesem Zeitraum zumindest zwei kürzere Phasen besonders begierigem Sprechlernen des Kleinkindes individuell verschieden auftreten (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität; über die Irrtümer der Gender-Ideologie“)

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