#Doping im Radsport – Undenkbar

Angeblich hat Lance Armstrong sein Schweigen gebrochen und das Doping im Interview mit Oprah Winfrey gestanden. Genaues weiss man ja nicht, da das Interview erst in zwei Tagen veröffentlicht wird, aber sollte Armstrong wirklich gedopt haben, fällt mich ein sauberer Stern vom Himmel. Da wird eine der ordentlichsten Sportarten der Welt besudelt, nur weil so ein erfolgsgeiler Hund wie Armstrong nicht genug bekommen kann. Ein Erfolg hat ihm nicht gereicht, denn er musst gleich mehrfach die Tour de France gewinnen.

Ich hätte meine Hände dafür ins Feuer gelegt, dass die Jungs, die gut 500Watt über einige Stunden auf die Pedale bringen, alles ordentlich antrainiert und nicht mit Blutdoping, Kinderschokolade und Schaschlik nachgeholfen haben. Nun sieht es wohl anders aus und an die Seite von Old Shatterhand und Winnetou gesellen sich noch andere Blutwäscher. Ich dachte immer es liegt an dem lausigen französischen Essen, dass die Radfahrer so schnell über die Klinge springen lässt, aber scheinbar stimmt auch das nicht! Profi-Radsport ist zu meiner großen Überraschung ein ganz dreckiger, verlogener Sport. Nun erklärt sich für mich auch die ein oder andere Spritze, die vor einigen Jahren Junioren beim Rennen um die Nürnberger Altstadt verpasst wurde. Das man mit 12 schon Rückenprobleme hat ist ja ganz normal und stellte gerne den Rettungswagen, für die möglichst sterile Medikamentengabe, zur Verfügung.

Da bin ich wirklich froh, dass es im Fussball noch ordentlich zugeht und keine üblen Geschäfte oder Korruption die Geschicke des Sports bestimmen.

Auf das Jahr 2022 im kühlen Katar freue ich mich schon jetzt. Danke Sepp!

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